Wiederbelebung einer Sega Mega Drive powered by Marco R.

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Der kleine Schwarze Kasten von Sega. Hierzulande bekannt unter den Namen Sega Mega Drive. Damals eine der Konsolen in den Kinderzimmern der 90er. Mit seiner 16 bit Power und dem coolen Sound war die Mega Drive die mehrzweck Konsole schlechtweg hin.

Aber nun kommt die kleine Konsole zurück und diesmal nicht als „Mini Konsole“. Sie wurde komplett von Herrn Marco R. wiederbelebt. Ich habe Ihn dazu ein paar Fragen gestellt zu seinem Raspberry Pi Projekt.

Hallo Marco vielen Dank für Deine wertvolle Zeit. Mit großem Interesse habe ich Dein Projekt auf Facebook verfolgt, und natürlich Deine Arbeit bewundert. Wie lange hast du an diesem Projekt gearbeitet?

Ein paar Tage habe ich dafür schon gebraucht. Leider bin ich nicht sehr gut in Planungen. Ich habe es mir vorgestellt was ich gerne machen möchte und einige Ideen sind dann beim Basteln erst entstanden. So wie die Idee mit den Cartridges oder die RBG-LED die jetzt in einer LED Power/HDD-zugriff und Netzwerkaktivität anzeigt.

Alle Roms wurden auf einen USB Stick gespeichert der sich in einer „Sonic The Hedghog“ Modul befindet

Ja die Idee mit der Cartridge habe ich gesehen. Finde es Wahnsinnig genial in einer Orginalen Cartridge einen USB Stick zu verbauen. Somit ist das Orginale Feeling weiterhin vorhanden. Das musste ja eine heiden Arbeit gewesen sein, wie lange warst du am Tag an diesem Projekt den gesessen?

So zusammen gerechnet, würde ich sagen 2-3 Stunden am Tag. Die meisten Zeit habe ich damit verbracht Fehler vom Vortag auszumerzen.

Das ist Interessant. Was mich gleich zur wichtigsten Frage das Sich auch sicherlich meine Leser interessieren würde. Wieviel Geld hast du in dieses Projekt reinstecken müssen?

Ich habe viel von dem genommen was ich eh rumliegen hatte. Die Cartridges waren recht Teuer mit 8 Euro das Stück der Pi mit 40 Euro und die Konsole für 10 Euro. Der Rest waren alte USB Kabel die einfach zerschnitten und angelötet habe. Insgesamt denke ich waren es circa 60 Euro.

Wie man auf dem Bild sehen kann steckt da eine Menge Herzblut an dem Projekt. Ich sehe auch eine Menge Kabeln, Lötstellen und vor allem jede Menge Liebe zum Detail. Die Lösung mit der Cartridge Slot auf USB gefällt mir so richtig. Aber nun zur Ultimativen Frage: Hast du dich inspirieren lassen, oder wie kommt man auf so eine Idee?

Angefangen hat alles mit dem ersten Pi (Version 2) mit dem was wirklich was anfangen konnte. Ich hatte KODI also XBMC schon auf der originalen XBox genutzt und nun da der PI vernünftig für KODI nutzbar war hatte meine Liebste mir einen zu Weihnachten geschenkt. Das endete dann in einem Pi mit Soundkarte und DVD Laufwerk in einer alten Nintendo Wii. Ein 2. PI dient als TV Server und NAS – Speicher, mein dritter PI wanderte dann als Emu Station in das Mega Drive. Ziel war es bei der Idee von Anfang an es so aussehen zu lassen von Aussen wie die original Mega Drive.

Das ist Dir wahrlich gelungen wenn man das Foto oben ansieht. Ich war selber verwundert wie schön alles von Ihnen verbaut worden ist. Sogar an ausreichende Kühlung hast du gedacht. So dass der PI nicht mal bei den schwierigsten Emulationen überhitzen könnte. Aber was hast du als nächstes Projekt geplant?

Ein Raspberry Pi 4 steht als nächstes an als Ersatz für mein KODI. Als Idee habe ich noch für das Mega Drive die Joystickanschlüsse mit einem Adapter Nutzbar zu machen und ein Traum wäre es eine MegaCD Erweiterung über USB als DVD-Laufwerk nutzbar machen zu können. Zudem würde ich gerne in eine Top-Loader NES einen Pi einbauen und die verschiedenen Systeme (RetroPi – Kodi) über ein USB Stick im Cartridge starten zu lassen. Aber diesmal versuche ich mein Projekt besser zu Dokumentieren. Ich bastele leider nur an zu vielen herum zuletzt habe ich PC Hardware in ein altes PowerMac Gehäuse eingebaut für einen Hackintosh. Als Ziel setze ich mir bei diesen Projekten, „Arbeiten mit dem kleinst möglichen Budget“ zu realisieren. Was auch für mich, die Beschaffung des Werkzeuges beinhaltet. Ich denke mir immer mit viel Geld und Premium Werkzeug kann jeder was gutes erreichen. Mit einem Budget von 0 Euro nur wenige. Mein Hackintosh ist aus günstigen Teilen und Geschenken zusammengebaut worden…

Vielen Dank Marco für diesen netten Einblick. Ich bedanke mich auch im Namen meiner Community für deine Zeit. Wir würden uns sehr freuen wenn wir wieder von Dir lesen können.

Hier nochmal alles in einer Slideshow zu sehen.

Habt Ihr auch Projekte die Ihr gerne Vorstellen möchtet? Schreibt mir doch unverbindlich eine E-Mail an: production9600@produblog.de

Ich würde mich freuen von euren Projekten zu hören.

 

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